Veganer Milchreis

Veganer Milchreis

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch zeigen, wie ihr ganz einfach veganen Milchreis zubereiten könnt.

Warum vegan? Ich bin der Meinung, dass eine vegane Ernährung am Besten für Körper und Natur ist. Trotzdem bin ich keine Veganerin. Das liegt zum einen daran, dass vegan zu leben sehr kostspielig ist, da man viele Produkte die man braucht, um z.B. Milchprodukte zu ersetzen, nur in Läden wie Naturata bekommt und diese dort relativ teuer sind. Zum andern liegt es daran, dass vegane Rezepte oft sehr zeitaufwändig sind und ich dafür schlichtweg keine Zeit habe. Oft gehe ich bis um 16 Uhr zur Schule, mache Hausaufgaben, Sport und arbeite an neuen Ideen für meinen Blog. Mein Tag hat dann einfach zu wenig Stunden, als das ich mich abends noch hinstellen könnte und anfange, veganen Käse selber zu machen, damit ich vegane Pizza essen kann. Aus diesem Grund ernähre ich mich so gut es geht am Wochenende vegan, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Seit gestern habe ich Osterferien und wollte die Gelegenheit nutzen, um mal ein veganes Rezept auszuprobieren!

Ich habe viel zu dem Thema recherchiert und festgestellt, dass überwiegend Kokosmilch für veganen Milchreis verwendet wird. Leider bin ich kein großer Fan von Kokos und habe mich daher nach einer Alternative umgesehen. Meine Wahl fiel auf Hafermilch!

Hafermilch hat vom Aussehen her große Ähnlichkeit mit normaler Kuhmilch, schmeckt aber deutlich anderes. Es ist etwas schwierig, den Geschmack zu beschreiben. Stellt euch einfach vor, dass ihr eine Schale mit Haferflocken habt in die ihr Milch gebt und das eine Weile stehen lasst. Wenn man dann die Milch trinken würde, schmeckt sie leicht nach Hafer. Zudem hat sie eine leicht süßliche Note, was ich für Milchreis gar nicht mal schlecht finde! Kommen wir nun aber endlich zum Rezept!!

Ihr braucht:

  • 500ml Hafermilch
  • 130g Milchreis (Rundkorn)
  • 2 EL Zucker (alternativ Agavendicksaft)

Zum dekorieren:

  • 1 Apfel oder
  • Handvoll getrocknete Cranberries oder
  • Zimt und Zucker

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Wenn ihr schon wisst, dass ihr Hafermilch nicht mögt, könnt ihr auch Soyamilch verwenden. Diese eignet sich genauso gut dafür.

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Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie die Milchverpackungen aussehen. Die Hafermilch ist von Famila, die Sojamilch von Aldi. Auf der Verpackung steht “Bio Hafer Natur” und “Soja-Reis-Drink”, weil in der europäischen “Verordnung des Rates über den Schutz der Bezeichnung der Milch und Milcherzeugnisse bei ihrer Vermarktung” steht, dass “die Bezeichnung ‘Milch’ ausschließlich dem durch ein- oder mehrmaliges Melken gewonnenen Erzeugnis ..blablabla.. vorbehalten ist.” In den USA darf man hingegen “Soy milk” sagen.

Wenn ihr eure Zutaten abgewogen habt, gebt ihr als ersten Schritt die Milch in einen Topf und bringt sie zum kochen. Ich war gespannt, ob die Milch sich “verhalten” würde, wie Kuhmilch. Mein Ergebnis: Die Milch dampft, blubbert, koch aber nicht hoch! Sehr praktisch. Außerdem kam es mir so vor, als würde die Hafermilch viel schneller heiß werden. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass der Herd bei meinem Freund stärker ist, als mein Eigener…

Wenn die Milch kocht, gebt ihr euren Zucker und den Reis dazu und rührt es gut um. Dann könnt ihr die Platte kleiner stellen und den Milchreis köcheln lassen. Ihr müsst aufpassen, dass nichts unten anbrennt, denn das geht sehr schnell, also immer schön umrühren!

DSC_1113 Nach einer halben Stunde auf kleinster Stufe sollte euer Milchreis ungefähr so aussehen:

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Jetzt könnt ihr euch überlegen, wie ihr euren Milcheis servieren wollt. Ich habe für mich zwei Möglichkeiten gefunden.

Die erste Möglichkeit:

Mit getrockneten Cranberries! Cranberries schmecken süß, sind gesund und sehen schön aus!

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Die zweite Möglichkeit:

To-Go in einem Glas! Sehr praktisch!! Super Idee als Mittagessen für unterwegs. Damit es nicht “langweilig” schmeckt, einen Apfel in kleine Stücke schneiden und über dem Milchreis verteilen. Ihr solltet den Milchreis dafür vorher etwas abkühlen lassen. Ich mag Milchreis sowohl heiß als auch kalt, da gehen die Geschmäcker aber auseinander. Der saure Apfel gibt dem ganzen etwas Pep. Wenn ihr nicht so der Obst-Fan seid, wäre die dritte Möglichkeit natürlich mit Zimt und Zucker, ganz traditionell.

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Ich hoffe sehr, dass ihr dieses wirklich schnelle Rezept ausprobiert und dass es euch schmeckt! Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen!

Bis bald,

Eure Nele

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