MEIN 20. GEBURTSTAG IN STOCKHOLM || AuPair Diary #14

Hallo ihr Lieben,

hier bin ich mal wieder, dieses Mal nicht nach einer gefühlten Ewigkeit, ich versuche da nämlich wirklich besser zu werden! Kontinuität und so. Dies wird aber vermutlich ein vergleichbar kurzer Eintrag, da die Woche gefühlt nur so an mir vorbei geglitten ist, ohne, dass großartig etwas passiert ist, und ich habe auch nicht so viele Fotos wie sonst gemacht.

Måndag war mal wieder Sprachschule, Tisdag Fitness und als die Kinder nachmittags beide beim Sport waren, habe ich begonnen, deren Adventskalender zu machen. Darauf habe ich mich quasi schon seit Tag 1 in Schweden gefreut. Weihachten und allgemein die Adventszeit mit den Kindern in Schweden!

Onsdag bin ich nach der Schule in die Innenstadt gefahren, um eine Tannengirlande und eine Lichterkette zu kaufen. Ich wurde bei Clas Ohlson relativ schnell fündig und düste damit, absolut aufgeregt und happy, nach Hause. Den Abend haben wir mit A.’s frisch gebackenen Himbeer-Muffins auf dem Sofa ausklingen lassen. ‚Mampf!‘ wie Jonas immer in unseren Nachrichten schreibt, wenn wir uns über das Abendessen austauschen, haha.
Tatsächlich hat meine Familie jetzt schon damit begonnen, ein neues AuPair-Profil für sich zu erstellen. Das ist zwar nicht untypisch und ich hatte meine Familie ja auch schon im Februar safe, aber es hat sich trotzdem nicht gut angefühlt zu wissen, dass sie jetzt, wo ich mich so richtig richtig zu Hause bei ihnen fühle, schon jemand Neuen suchen. Das macht meine Zeit hier in Schweden so.. endgültig? Wisst ihr, wie ich das meine? Ich versuche zwar, nicht zu viel darüber nachzudenken, aber ein wenig traurig macht es mich schon.

Torsdag war ich super produktiv, aber auch ein bisschen gestresst. Erst ist klein S. nämlich nicht, wie vereinbart, direkt nach der Schule nach Hause gekommen und ich hätte schon fast die Kavallerie gerufen, uns als er dann kam und wenig später mit seiner Mitfahrgelegenheit zum Gymnastik fuhr, hat er – natürlich – seine Gymnastik Sachen zu Hause liegen lassen. Ich habe also sämtliche Tätigkeiten liegen lassen und bin hinterher gedüst. Betty kam auch zu spät zum Training, weil sie so viel Zeit dabei verloren hatte, die Schule anzurufen, um herauszufinden, wo S. steckt! Letztendlich war alles gut und ich habe abends Erbsensuppe und Pfannkuchen gemacht wie jeden Donnerstag und danach meinen Geburtstagskuchen gebacken, aber es war insgesamt kein Tag, an dem alles glatt gelaufen ist.

Fredag war es dann nämlich so weit: Mein 20. Geburtstag stand an. Ich war schon ein wenig melancholisch, dass meine „Kindheit“ jetzt offiziell vorbei ist, aber eigentlich ist sie das ja eh schon lange und es ist nur eine neue Zahl.
Meine AuPair-Familie machte mich wahnsinnig glücklich, als sie um kurz nach Sieben singend (natürlich auf Schwedisch) mit meinem Geburtstagskuchen feierlich in mein Zimmer gepilgert kam. Nur die Kerzen auf dem Kuchen beleuchteten den Raum, alle kamen ins Bett, inklusive Cisco, und es war urgemütlich. Ich habe mich riiiiesig gefreut, es war wirklich zuckersüß! Tatsächlich habe ich auch mein Wunschgeschenk bekommen: FLUFFIGE PANTOFFELN! Und was für welche! Es sind einfach die Fluffigsten, die man sich nur vorstellen kann. Richtig richtig lieb, ich trage sie seitdem Non-Stop und schleppe sie auch überall mit hin, weshalb ich regelmäßig fragende bis verstörte Blicke ernte. Ist mir aber egal, Hauptsache warme Füße! Und die haben ich jetzt. IMMER!


Vor der Schule haben wir natürlich noch Kuchen zusammen gegessen und die Kinder haben ihren Adventskalender entdeckt und direkt das erste Tütchen geöffnet! Überraschung gelungen, würde ich sagen.

In meinem Kurs wurde später auch noch weiter gefeiert, außerdem habe ich mich riesig über Geburstagspost von zu Hause gefreut! Danke nochmal dafür Laura!

Am Vormittag haben die Mädels mich besucht und wir haben zusammen Geburtstagskuchen gegessen und ich durfte wundervolle Geschenke auspacken. Franzi hat sogar auch noch einen Kuchen für mich gebacken, richtig süß! Außerdem hat sie mir einen Adventskalender gemacht, weil sie wusste, dass ich ein bisschen traurig war, dass alle AuPairs Adventskalender von ihren Familien geschickt bekommen haben, aber ich nicht, und ich kann immer noch nicht glauben, wie unglaublich viel Zeit und Arbeit sie da reingesteckt haben muss. Bist die Beste, Maus!


Nachmittags sind Jonas und A. gemeinsam zum Jagen gefahren, weshalb nur S., Betty und ich zusammen zu Hause zu Abend gegessen haben. Wir haben alle Sachen gekocht, die ich gerne mag, und Nachtisch gab es natürlich auch. Danach musste ich aber wirklich dringend los, auch wenn es super gemütlich war, weil meine Freunde schon in unserer Lieblingskneipe in Stockholm warteten. Der Tag hätte kaum noch besser werden können, aber mit ihnen wurde er das. Ich bin dankbar für jeden Menschen, der diesen Tag unvergesslich gemacht hat!

Lördag habe ich mir die Ruhe angetan und bin abends mit den Mädchen ins Kino gegangen. Wir haben uns „Breathe“ angeschaut, den ich jedem sehr empfehlen kann!
Franzi hat in dieser Nacht bei mir geschlafen und Söndag sind wir zusammen mit den Mädchen zum Eishockey gegangen, dieses Mal aber zu dem der Frauen. Ziemlich diskriminierend, dass deren Tickets umsonst sind. So, als wenn sonst niemand kommen würde. Wir hatten auf jeden Fall eine gute Zeit und es war insgesamt eine schöne Woche!

Bis bald,
Nele x

 

 

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