Vegane Quarkbällchen

Hallo ihr Lieben!

Leider leider habe ich immer noch wahnsinnig viel mit Schule zu tun, denn meine Klausurphase ist noch nicht vorbei, und deshalb ist seit langer Zeit kein Post mehr erschienen… Heute habe ich aber endlich mal wieder Zeit und möchte euch zeigen, wie ihr Zuhause  vegane Quarkbällchen selber machen könnt!

Schon seit längerem möchte ich gerne mal etwas veganes backen. Vegan kochen? Kein Problem! Vegan backen? Ehhh, wie das denn?

Wenn man eine Weile in veganen Foren rumschnuppert, findet man etliche Ideen, vegan zu backen. Aber was davon funktioniert wirklich und was schmeckt auch?!

Die Inspiration für Quarkbällchen kam, als mein Freund mir am Telefon verschwärmte, er würde gerade Quarkbällchen vernaschen. Na toll. Was hatte ich? Nichts. Außer einer Idee! Quarkbällchen selbst machen, allerdings vegan!

Bevor ich heute anfing zu backen, hatte ich grobe Vorstellung von den Zutaten, die Einzelheiten kamen aber erst bei Backen selbst. Hier ist mein Rezept:

Man nehme:

  • 400g Mehl
  • 300g Sojaquark (selbst gemacht aus 500ml Sojajoghurt, siehe Erklärung unten)
  • 250g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100ml Sojamilch
  • 2 EL Sojamehl
  • 4 El Wasser
  • Zucker zum Bestäuben
  • 1L Frittier-Öl

Bevor ihr anfangen könnt zu backen, müsst ihr etwas vorbereiten. Den Sojaquark! Der geht ganz einfach! Ihr benötigt dafür nur 500ml Sojajoghurt (Ich habe den von Alpro genommen, bin ein großer Fan von der Marke!), ein Sieb, einen Kaffeefilter, einen Topf und einen Kühlschrank. Einfach den Kaffeefilter in das Sieb legen, das Sieb in den Topf stellen, den Joghurt in den Kaffeefilter gießen und dann ab damit in den Kühlschrank und eine Nacht lang ziehen lassen. Wenn ihr euren Topf am nächsten Morgen rausholt, habt ihr wunderbaren veganen Quark im Kaffeefilter und Wasser im Topf!

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Wenn der Quark fertig ist, vermischt ihr alle Zutaten in einer großen Schüssel. Die Eier ersetze ich in dem ich in einer kleinen Schüssel 2EL Sojamehl mit ca. 4EL Wasser mische. So wird der Teig klebrig genug. Ich bin kein Fan von einer festen Reihenfolge beim Backen. Bei mir kommt einfach alles in eine Schüssel und der Teig wird immer irgendwie gut. Beim probieren war ich echt überrascht! Man schmeckt wirklich ÜBERHAUPT NICHT, dass im dem Teig keine tierischen Produkte enthalten sind.

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Wenn der Teig fertig ist, erhitzt ihr euer Öl in einem Topf. Wenn ihr ein Holzstäbchen hineinsteckt und es unten anfängt zu blubbern, wisst ihr, dass euer Öl heiß genug ist. Ich habe zuerst versucht, den Teig mit einer selbst gebastelten Spritztüte in Form von Bällchen zu formen, das hat aber nicht so gut funktioniert. Wesentlich besser ging es mit zwei Löffeln! Ein Portionierer wäre wohl die optimale Lösung, doch leider besitze ich keinen. Die Bällchen müssen nicht lange im Öl blieben. Nur so lange, bis sie schön braun und knusprig werden. Mir ist am Ende passiert, dass mein Öl zu heiß geworden ist. Die Bällchen sind von außen fertig gewesen aber innen noch nicht durch. Deshalb: Temperatur checken! 170° sollten ausreichen! Ich habe aus meinem Fehler jedenfalls gelernt! Bis auf die unfertigen Bällchen am Ende haben alle wunderbar geschmeckt! Nachdem ihr sie aus dem Öl geholt habt, einfach durch Zucker rollen und auf einem Teller mit Servierte abkühlen lassen. Fertig!

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Es ist zwar etwas kniffelig, die Quarkbällchen so zu formen, dass sie perfekt rund sind, aber ein kleines Teigschwänzchen macht ja nichts! Ansonsten ist es echt super einfach! Ich hätte nie gedacht, dass sie tatsächlich so gut schmecken würden wie beim Bäcker! Bin immer noch total begeistert!

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Ich hoffe, ihr probiert sie aus!

Bis bald,
Eure Nele

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